På Bochums hjemmeside er der et interessant interview med Peter Skov. Her følger den mest spændende del:
Cheftrainer Marcel Koller sagte am Freitag nach dem Spiel, die Entscheidung, dass du spielen solltest, habe er "aus dem Bauch heraus" getroffen. Hattest du auch am Freitagmorgen das Gefühl, dass du abends im Tor stehen würdest?
Nein, das kam für mich auch überraschend. Noch vor dem Training habe ich gedacht, dass ich auf der Bank sitzen würde. Doch dann hat er mich zu sich in die Kabine geholt und mir mitgeteilt, dass ich abends spielen werde. Alle waren davon überrascht, bei Alex Bade und mir angefangen. Aber ich war ja auch überrascht, dass Alex nach meiner Verletzung im Tor stand. Man sieht, dass es auf unserer Torwartposition sehr eng zugeht, wenn die Trainerentscheidung aus dem Bauch heraus gefällt wird.
Wie würdest du dein Spiel charakterisieren?
Ich versuche, da zu stehen, wo der Ball hinkommt. Ich mache eher die einfachen Dinge, nichts Spektakuläres. Die deutschen Torhüter sind sehr berühmt dafür, dass sie gerne spektakulär agieren. So bin ich nicht, war ich auch nie – weder in Dänemark noch in der Nationalmannschaft. Das ist meine große Stärke. Und wenn es zwischendurch mal spektakulär aussieht, war es nicht meine Absicht! (lacht)
Werden spektakulär agierende Torhüter in der Öffentlichkeit eher wahrgenommen als diejenigen, die so wie du eher nüchtern ihren Job versehen?
Ja, genau. Wenn man bei einem schlechten Ball gut aussehen kann, dann wird man in der Öffentlichkeit gelobt. Das habe ich Deutschland öfter bemerkt als in Dänemark. Bei uns würde man eher fragen: "Warum hat er den Ball nicht einfach gehalten?". Aber man darf nicht vergessen, dass Deutschland eine lange Tradition an guten Torhütern hat. Sepp Maier, Uli Stein, Oliver Kahn und Jens Lehmann – das sind schon große Hausnummern. Die Nachfolger werden es auf jeden Fall sehr schwer haben, dieses Erbe anzutreten.
Von den dänischen Torhütern kannte man früher eigentlich nur Peter Schmeichel. War er für dich in irgendeiner Form Vorbild? Oder gab es andere?
Schmeichel war schon der größte Torwart, den wir in Dänemark hatten. Champions League-Sieger mit Manchester United, Europameister – viel mehr geht nicht. Ich selbst habe früher Jean-Marie Pfaff bewundert, einen Belgier, der beim FC Bayern München im Tor stand. Außerdem gab es noch Ole Kjær, ein Keeper von Esbjerg fB, meinem Heimatverein. Der hat auch in der dänischen Nationalmannschaft gespielt. Von ihm habe ich mir ebenfalls etwas abschauen können.
Månedens MACHO: DANILO SOARES
Månedens TUDER: RACISMUS PALUDANUS